photo © andreas h. bitesnich

Georg O. Luksch

Georg Luksch gilt nicht nur als Wegbegleiter einer ganzen Riege von österreichischen DJs und Produzenten, sondern, ohne Übertreibung, auch als einer der renommiertesten Studio-Wizzards des Landes. Neben seinem beeindruckenden Geräte-Park, der von legendären Klassikern wie analogen Synthesizern über Drummachines bis zur allerneuesten Hardware reicht, ist es vor allem sein Gespür für die richtigen Sounds und seine sensitive Arbeitsweise, die ihn zu einer Institution werden liess.

Nach 14 Jahren klassischen Klavierunterrichts absolvierte Georg Luksch 1987, als einer der ersten Teilnehmer in Österreich, die SAE (School Of Audio Engineering) und trat kurz darauf einen Job in einem grossen Tonstudio an. In einer Multifunktionsrolle als Programmierer, Techniker, Manager und Gastmusiker arbeitete er dort in den folgenden Jahren mit Künstlern wie Falco, Nina Hagen, Beat4Feet oder den Bingo Boys zusammen und sammelte reichlich Erfahrungen.

Ab 1994 war er als freiberuflicher Programmierer, Studiomusiker und Engineer für diverse Projekte tätig, die von "Universum"-Soundtracks über ORF-Filmproduktionen bis hin zu Werbungen und Kinofilmen reichten. Auch als Aufnahmeleiter, Editor und Engineer für Produktionen klassischer Musik hat er fungiert.

Man sieht: wir haben es hier wahrlich mit einem Allround-Talent zu tun. Darüber hinaus zählt Georg Luksch zu jener Sorte Menschen, die sich’s nie in einem gemachten Bett bequem machen, sondern immer nach neuen Aufgaben und Herausforderungen suchen – und ein waches Ohr für aktuelle Trends, neue Sounds und frische Styles besitzen. Grosse Erfolge konnte er durch die Zusammenarbeit mit Peter Rauhofer (Club 69) verbuchen: zwischen 1988 und heute drehten die beiden internationale Top-Acts wie Depeche Mode, Madonna, Elton John, Britney Spears, die Pet Shop Boys oder Whitney Houston durch den digitalen Fleischwolf und wurden dafür nicht nur mit vollen Dancefloors zwischen New York und Tokyo, sondern auch mit einem Grammy-Award im Jahr 2000 sowie einer weiteren Nominierung im Winter 2003 belohnt.

Während die Produktionen zwischen 1995 und 2000 noch im alten Bingoboys-Studio in der Wiener Innenstadt entstanden sind, ist Georg Luksch seit Februar 2002 in seinem neuen, modernisierten Studiokomplex in Wien 9 an der Arbeit.

 

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